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Mix it up baby!

Ich weiß auch nicht wo das herkommt, aber irgendwie haben mir es Mashups angetan. Mal schauen was Wikipedia dazu sagt:

Bastard Pop (auch Mashup genannt) ist ein Mitte der 1990er entstandenes Remixphänomen, bei dem eine Musikcollage aus Stücken von einem oder verschiedenen Interpreten zusammengemischt wird. Häufig werden die Gesangspuren eines Titels und die Instrumentalspuren eines anderen Titels verwendet; werden mehr als zwei Titel miteinander vermischt, spricht man auch von einem Multi-Mashup. Der Reiz des Bastard Pops besteht dabei darin, dass meist Titel unterschiedlicher Stile zu einem neuen gemixt werden. Bevorzugte Quellen der Künstler sind dabei der Glam Rock der 70er, New Wave der 80er und One-Hit-Wonder der 90er Jahre. Diese Ohrwürmer werden meist mit einem aktuellen, tanzbaren Titel aus den Charts gemischt.

Aha, Bastard Pop! Das wusste ich noch nicht! Triffts aber eigentlich schon, wenn man Bastard mal nicht als Schimpfwort sieht, sondern biologisch: Eine Kreuzung aus verschiednen Arten (Musik). Einer dieser Mashup Künstler ist mir dabei besonders aufgefallen: DJ Morgoth nennt er sich, viele seiner Mashups finden sich auf seinem Youtube-Profil. Das feine an der Sache: Viele seiner Mashups sind auf seiner Seite kostenlos downloadbar.

Mashups sind für mich der Ausdruck der Postmoderne: Wie in der Bildenden Kunst und der Architektur werden vergangene Stile neu zusammengemixt um daraus etwas neues zu schaffen, gleichzeitig wird auch deutlich wie beliebig und austauschbar die Moderne doch war. Zu viel Interpretation? Hier zwei sehenswerte Mashups!