Ich muss ehrlich gestehen … ich hatte eigentlich vor eine andere Band vorzustellen, ich bin zufällig auf Sahara Surfers gestoßen und hab mich sofort dafür entschieden. Leider habe ich deswegen auch (noch) keine CD, bzw EP hier liegen die ich Fotografieren könnte, also müssen es meine Kaffeetasse + diverse Utensilien tun.

Mir bleibt nur übrig mir die Tracks auf MySpace anzuhören … Das reicht eigentlich auch schon um einen Eindruck von den Sahara Surfern zu bekommen … Meiner ist jedenfalls: Grandios! Soetwas habe ich schon lange nichtmehr gehört … aber fangen wir von vorn an!

Wer sind die Sahara Surfers? Ganz einfach … Julia (Vocals), Hans-Peter (Bässe), Andres (Klampfe) & der Michael am Schlachtwerk. Erstmal einordnen die Jungs & Mädels … spontan fällt mir ein: Colour Haze, etwas von den Queens Of The Stone Age und eine prise Kyuss & Brant Bjork. Das ganze nennt sich dann “Sahara Surfers” mit dem Album “Spacetrip On A Paper Plane”, ich find den Titel ja schon richtig gut … aber genug gelabert, auf zur Musik.

Also … auf zu MySpace (Link gibts dann am Ende)

MySpace Seite leider nicht spektakulär, ich fang schon wieder an… Gut Play gedrückt!

Starten werden wir mit Colour Jam … Verdammt bin ich auf der Colour Haze Seite? Klingt verdammt nach Colour Haze und das heißt was! Ich versuche mein komplettes Musikerleben bisher wie die zu klingen und es klappt nicht. Harmoniert und schickt einen fast in Trance. Julia fängt an zu singen und ich denke erstmal dass das irgendwie nicht passt. Aber nach mehrmaligem hören ist das perfekt. Die klaren Vocals über die richtig schön zerrende Gitarre, das absolut vernichtende Schlagzeug und der schön klare Bass, das erzeugt Spannung … Will die gute Frau nicht bei mir in der Band singen? im Duett mit Daniel? Das wär mal was … genug fantasiert … Kabuff … Refrain? WO IS DER MOSHPIT? Verdammt … bin ja daheim. Irgendwann gefällt mir die Bassline kurz nichtmehr aber nur 10 Sekunden bis es sich steigert und wieder in den “Hirnfick” Refrain übergeht. Dieser Gitarrenton … Ich schreib dem Herrn mal ne Email und das mit ner Ibanez.

Ich weiß nicht so recht was ich noch zu dem Song sagen soll … er schießt mich in den Himmel zu den abertausenden Jungfrauen und danach direkt wieder in meinen Schreibtischstuhl. So muss das sein!

So … Sister Shade … anfang find ich nich so berauschend. Weiß selber nicht warum, Geschmack eben. Dann erhebt Julia Ihre Stimme. Na hallo! “Came to realize” ich realisiere ja schon … Geiler Refrain. Ich ertappe mich dabei das mein halber Körper in Bewegung ist wenn der Refrain kommt… Und da isser wieder … Heftigst. So ruhiger Teil. Hach schöner Bass, wunderbar knackig. Mir fällt auf das ich gerne die Lyrics dazu Lesen würde … Oh Gott?! Irgendwas hat hier gerade Geschrien… wurst, war wohl draußen. Schon ist der Song rum, 5 Minuten … verdammt geht die Zeit rum bei den Menschen hier.

Oh neuer Song. “Age”. Das is doch mal n Anfang, nicht sogut wie bei Colour Jam, aber trotzdem auch genau mein Fall. Julias Gesang zieht mich irgendwie mit. Ich fühle mich als würde ich schmelzen (klingt sau strange … ich weiß) das schafft sonst nur Colour Haze, Tool oder Yawning Man bei mir. ZACK! Der Refrain läuft ein. BÄM BÄBÄM (Pause) BÄM! Wunderbar ein Ohrenschmaus. Da wirds auch schon wieder stiller, immernoch Julia’s “Iiiiiiiiii” im Kopf und da kommt schon der nächste Hook … “Fading Away … Fading Away … Fading Away … Give Ground … Give Ground” ich hoffe ich versteh das richtig und da ist es wieder … das “Iiiiiii” uhhh ist das wunderbar…

Oha … Hab ich iTunes gestartet und es läuft jetzt Kyuss? Nein! “Propeller” fliegt mir um die Ohren, wahrlich wie ein Propeller von ner ME im WWII. Zack Zack Tempo! Mein Bein hört nichtmehr auf zu Wackeln. Break! Kurz Gesang. Verschnaufen! Da gehts schon wieder los. Tempooooo! Wieder Break. Schöne Wah-Wah Gitarre die sich steigert dazu die wunderbare Schlagzeug und Bass steigerung. Huch? ‘N richtig cooler Oldschool Stonerrock Teil, was schön tragendes. Was? Schon wieder Break? Wurst die Julia zieht einen einfach in Ihren Bann mit dem Gesang, dazu die sich, mal wieder, steigernde Gitarren und Bässe. Finale! “Baby… It’s a shame!”

Das wars auch leider mit der MySpace Trackliste… Ich bin ziemlich überfahren von den Sahara Surfers, ich hab sie nämlich wirklich erst vor einer Stunde entdeckt und bin hellauf begeistert. Irgendwie hab ich langsam das Gefühl das wirklich richtig gute Musik auch bei uns in Deutschland/Österreich entstehen kann. Ich bin ja etwas stolz darauf ganz ehrlich. Leider bekommen die Musiker solcher Musik nie die anerkennung die sie bekommen sollten, lieber wird ein vorgefertigtes Lied im Studio zusammengeschnitten damit ein Star der NICHTMAL die Lyrics geschrieben hat drüber singt… ich schweife ab…

Ihr Safari Surfers

OHRGASMUS!

Myspace

http://www.myspace.com/saharasurfers